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Issum

Hartz IV

Kapitel 16 - a – Krimi Nr. 6, ab 2005, Hartz IV und die Gemeinde Issum

Zur Erinnerung: Dies ist ein SF-Roman, der in einer Parallelwelt spielt. Er hat mit der realen Welt, in der wir leben, nichts zu tun.


Nachdem die Gelderner Mafia uns gezwungen hatte, unser eigenes Vermögen für die Pflege meiner Mutter zu verbrauchen und nachdem deren Vermögen verschwunden blieb, --- um das Haus und seinen Unterhalt kümmerte sich ein Berufsbetreuer, dafür reichten die 3 Renten meiner Mutter, ebenso für die Krankenkosten; nur wir waren im Etat nicht vorgesehen. --- lebten wir immer noch ganz gut von meinem sehr hohen Arbeitslosengeld und dann ebenso von der Arbeitslosenhilfe. Doch diese wurde ja bekanntermaßen abgeschafft bzw. durch Hartz-IV ersetzt.

Hartz-IV und die Gemeinde Issum, da kann man nur HILFE schreien. Die reichste Gemeinde Deutschlands, deren Verwaltung seit eh und je nur auf anderer Leute Kosten gelebt hat, soll jetzt anderen ihr Geld abgeben. Wer ist nur auf so eine blöde Idee gekommen?

Ich erinnere mich noch an den Sportplatz in Issum-Sevelen. Der war renovierungsbedürftig, das hätte 50.000,-- DM gekostet. Aber man fand keine Zuschüsse. Man hätte dies aus eigener Tasche zahlen müssen. Also suchte man und suchte, bis man geeignete Zuschüsse fand. Allerdings nur für einen kompletten Neubau. Der entstand dann auch für 1.000.000,-- DM (!!! 1 Million !!!) aus Fördermitteln der Landesregierung, also auf Kosten des Steuerzahlers.


Und diese Gemeinde sollte jetzt, nachdem die Diebels-Brauerei verkauft war und deren Steuereinnahmen wegfielen, Hartz-IV zahlen? Da war es doch viel sinnvoller, sich auf Kosten der Hartz-IV-Gemeinde das Steuersäckel zu füllen. Es gingen bald Gerüchte um, man habe Asylbewohnern ihre Aufenthaltsgenehmigungen verlängert, wenn sie dafür auf Leistungen aus der Gemeindekasse verzichteten.


Ich erinnere mich an eine Vergleichsverhandlung vor dem Sozialgericht in Duisburg, nach 4 Jahren. Da hatten die Sachbearbeiter, als mein Anwalt einen Vergleich anbot, so große Dollar-Zeichen in den Augen, daß sie nicht mehr rechnen konnten. Der „Vergleich“ hat mich doch dann glatt 5,-- Euro gekostet, was ich allerdings erst später zu Hause nachrechnen konnte, da ich mit der angeschnittenen Thematik nicht gerechnet und keine Unterlagen dazu bei mir hatte. Ich konnte den Berechnungen der Gemeinde nichts entgegenhalten, aber wie sich dann herausstellte, konnte ich mich auf die Rechenkünste der Gemeinde verlassen. Von ca. 1200,-- Euro, um die es ging, und die geteilt werden sollten, ½ für die Gemeinde, umgelegt auf die Staatskasse in Form der Anwaltskosten und ½ für mich, ..., wie gesagt, 5,-- Euro hat mich das gekostet.


Als wir in Issum den ersten Hartz-IV-Antrag stellten, ließ man diesen erst mal Monate liegen. Dann meinte man „Sie leben in einem Villenviertel, Sie können nicht bedürftig sein“, später nach dem Tode meiner Mutter und ohne Bargeld und ohne Erbe „Sie haben geerbt, Sie können nicht bedürftig sein“. So wurde in Issum wohl jeder, der Hartz-IV beantragte, erst mal als Lügner abgestempelt.


Wie sagt man dazu, jeder schließt von sich auf andere?


Kapitel 16 - b – Krimi Nr. 6, ab 2005, Hartz IV und die Gemeinde Issum


Zur Erinnerung: Dies ist ein SF-Roman, der in einer Parallelwelt spielt. Er hat mit der realen Welt, in der wir leben, nichts zu tun.

„Sie leben in einem Villenviertel, Sie können nicht bedürftig sein.“ Sehr logisch, wirklich. Also, eine einstweilige Anordnung beantragt und dann die nächste usw., bis die Gemeinde endlich begriff, daß sie zahlen mußte und nicht einfach anordnen konnte, meine Mutter habe mich zu unterstützen. Die stand unter Betreuung und der Betreuer hatte genug damit zu tun, die Pflegekosten aufzubringen.

Bei einer einstweiligen Anordnung muß „Gefahr im Verzug sein“, und so konnten wir nur den Regelsatz einklagen. Denn bei Miete und Nebenkosten bestand keine Gefahr, meine Mutter konnte den bestehenden Mietvertrag ja nicht kündigen, wir waren in die Pflege integriert, die wir also jetzt quasi umsonst durchzuführen gezwungen wurden. Solange ich selbst zu entscheiden hatte, Geld und Zeit zu investieren, um meiner Mutter ein wenigstens halbwegs angenehmes Leben zu ermöglichen, hatte ich damit kein Problem. Aber zwangsweise auf Anordnung durch ein paar herrschsüchtige Verwaltungsidioten? Nee, Leute, nicht mit mir. Wir sind doch hier nicht bei den Nazis. Zwangsarbeit ist nach europäischem Recht verboten. Jetzt wollen wir doch erst mal sehen, wer hier wen an die Arbeit scheucht.

Mit einer 8-seitigen Fachaufsichtsbeschwerde und einer 7-seitigen Dienstaufsichtsbeschwerde fing ich an. Je mehr ich mich in die Thematik einarbeitete, desto mehr kam ich in Fahrt. Weiter ging es später mit 24 Seiten Fachaufsichtsbeschwerde und 31 Seiten Dienstaufsichtsbeschwerde und 33 Seiten Strafantrag. Es folgten Strafanträge und Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Bürgermeister, Amtshaftungsmitteilungen. Die Herrschaften sollten ihre helle Freude an mir haben.

Mit 36-seitigen Widersprüchen gegen die rechtswidrigen Bescheide inclusive Hinweise auf im Internet öffentlich zugängliche Professoren-Gutachten und der Fax-Zusendung der in der Issumer Verwaltung offensichtlich unbekannten Datenschutzvorschriften hatte ich ebensowenig Probleme wie mit 34-seitigen Schriftsätzen ans Sozialgericht, in denen ich die Darlegungen der Gemeinde genüßlich Satz für Satz zerrupfte.

Die Sachbearbeiter in Issum wechselten bald schneller, als ich schreiben konnte. Die Rechtsberatungskosten der Gemeinde müssen spürbar hoch geschnellt sein. Die Arbeitsbelastung des zuständigen Landrats in Kleve wohl auch. Aber das war's auch, alles andere lief nur noch über's Gericht. (Zeitraum 2005 bis Mitte 2006)

Nach dem Tod meiner Mutter ging das Ganze von vorne los. (Zeitraum Mitte 2006 bis Ende 2007). „Sie haben geerbt, Sie können nicht bedürftig sein“. Dann wurden als Steigerung Einstweilige Anordnungen des Sozalgerichtes Duisburg nur noch zeitweise ausgeführt, und ich mußte alle paar Monate neue Anträge stellen.

Nachdem ich dann (siehe Pflege- und Erbschaftskrimis) endlich die Gelderner Mafia gezwungen hatte, mich aus ihrer „Zwangserbschaft ohne Erbe“ zu entlassen, zogen wir sofort aus und nach Krefeld. Am 1.1.2008.

Die Umzugskosten bekam ich dann von der Gemeinde Issum am 6.5.2010 bezahlt, obwohl die Gemeinde den Umzug sofort genehmigt hatte, schließlich war man froh, mich los zu werden.


Kapitel 16 - c – Krimi Nr. 6, ab 2005, Hartz IV und die Gemeinde Issum


Zur Erinnerung: Dies ist ein SF-Roman, der in einer Parallelwelt spielt. Er hat mit der realen Welt, in der wir leben, nichts zu tun.


Fortsetzung folgt

 
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